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23.03.2017

Unabhängige Teilhabeberatung nimmt Konturen an

Neues Angebot für Menschen mit Behinderungen beginnt voraussichtlich 2018

Die im neuen Bundesteilhabegesetz vorgesehene unabhängige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderungen soll bis 2018 umgesetzt werden. Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird die Ausschreibung dafür voraussichtlich im Mai erfolgen. Ziel ist der Aufbau eines von Trägern und Leistungserbringern unabhängigen Netzwerks von Beratungsstellen. Dort sollen Menschen mit Behinderung und deren Angehörige insbesondere durch Menschen mit Behinderungen beraten werden (sogenanntes "Peer Counseling").

Die Beratung soll niedrigschwellig, im Sozialraum verortet und ratsuchenden Menschen barrierefrei zur Verfügung stehen. Das Angebot setzt deshalb auf bestehenden Strukturen auf und wird vom Bund mit rund 58 Mio. Euro jährlich unterstützt. Durchgeführt werden soll die Beratung insbesondere von Initiativen und Verbänden, die sich um die Förderung bewerben müssen. Entsprechende Anträge müssen dann voraussichtlich bis Ende August eingereicht werden. Für Menschen mit besonderem Teilhabebedarf (z. B. Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen) sollen überregionale Beratungen angeboten werden.

Quellen:
Bundesministerium für Arbeit, www.bmas.de
Kobinet Nachrichten, Nachricht vom 20.03.2017