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07.09.2017

Bessere Versorgung bei akuten Schmerzen

Patientenvertretung stellt Antrag für neues Qualitätssicherungsverfahren

Für Patientinnen und Patienten hat eine wirksame Schmerzbehandlung beispielsweise nach Operationen einen besonders großen Stellenwert. Patientenberichte und wissenschaftliche Erhebungen zeigen, dass die Versorgungsqualität bei akuten Schmerzen im Krankenhaus und nach Operationen in Deutschland uneinheitlich ist und verbessert werden kann.

Deshalb hat die Patientenvertretung nun beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) den Antrag gestellt, die Strukturen und Ergebnisse der Versorgung von Patienten bei Akutschmerz durch ein Qualitätssicherungsverfahren zu erheben und so Anreize für Verbesserungen zu setzen. Der Antrag, der mit fachlicher Unterstützung insbesondere der Deutschen Schmerzgesellschaft erstellt wurde, hat zum Ziel, mittels einer Befragung der Patienten zu den von ihnen erlebten Schmerzen die Ergebnisqualität zu ermitteln und den Einrichtungen so klare Hinweise auf bestehendes Verbesserungspotential zu bieten.

Anlässlich der öffentlichen Sitzung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) 21. September 2017 hat auch die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. geäußert, dass jeder Mensch das Recht auf eine gute Schmerzbehandlung habe. In ihrer Presseerklärung betont die Deutsche Schmerzgesellschaft die Dringlichkeit des Antrags der Patientenvertretung. "Wir hoffen, dass durch die Initiative der Patientenvertretung und hoffentlich resultierenden Beschluß des G-BA Krankenhäuser in Deutschland künftig so aufgestellt sind, dass Patientinnen und Patienten - beispielsweise nach Operationen - keine unnötigen Schmerzen erleiden", so Prof. Dr. Wolfgang Koppert, Sprecher des Beirats der Fachgesellschaften in der Deutschen Schmerzgesellschaft.

Die Pressemitteilung der Patientenvertretung im G-BA im Wortlaut

Die Pressemitteilung der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. im Wortlaut