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Jahrestagung 2017: Wo bleibt der Mensch?

Fachtagung diskutierte über Selbsthilfe im Gesundheitswesen

Selbstbetroffen, selbstwirksam und "ein Segen"

Mehr als 150 Selbsthilfeaktive und Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung aus ganz Deutschland diskutierten vom 21. bis 23. Juni 2017 in Konstanz über die Rolle der gemeinschaftlichen Selbsthilfe im Gesundheitswesen: zwischen Betroffenenkompetenz und Professionalisierung, zwischen Autonomie, Leistungsdruck und Qualitätsanforderungen. „Wo bleibt der Mensch?“ lautete das Motto der 39. Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG).

In seinem Eröffnungsvortrag ermutigte David Klemperer, Professor für Sozialmedizin und Public Health an der Technischen Hochschule Regensburg, die Akteure in der Selbsthilfe, sich stärker politisch einzumischen. Um mehr Patientenorientierung im Gesundheitssystem zu erreichen, sei eine kritische Gesundheitskompetenz notwendig, die auf soziale und politische Veränderungen ziele, betonte er. Als „Experten in eigener Sache“ könnten Selbsthilfeaktive „der Politik noch viel stärker Impulse geben“, auf eine bessere Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten drängen und sich für partizipative Entscheidungsfindungen einsetzen.
 

In Kürze finden Sie hier eine ausführliche Tagungsdokumentation.

Pressespiegel

 

Appell für Menschlichkeit
Südkurier vom 22.06.2017

Wo bleibt der Mensch?
Südkurier vom 13.06.2017

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Jahrestagung 2017: Presseinformation
Von Mensch zu Mensch
Selbsthilfe im Gesundheitswesen – menschlich, solidarisch, empathisch

Jahrestagung 2017: Presseeinladung
Pressegespräch in der Tagungsstätte am 21. Juni 2017