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AG 2: Sprechende Medizin – wie Ärzte und Patienten sich begegnen (sollten)

Sich aussprechen, von sich erzählen, eigene Erfahrungen mitteilen, genauso wie zuhören, verstehen, mitfühlen sind zentrale Elemente der gemeinschaftlichen Selbsthilfe. „Reden hilft!“ wurde einst von Prof. Michael Lukas Moeller als eine Art Motto für Selbsthilfegruppen formuliert. Wie aber steht es damit in der professionellen Versorgung. „Sprechende Medizin“ wird von vielen Patienten vermisst und von der organisierten Selbsthilfe eingefordert.
 
Frau Dr. Hausteiner-Wiehle, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, stellte Grundlagen einer „sprechenden“ – und vor allem auch „zuhörenden“ Medizin vor. Dabei wurden Klagen von Patientenseite, wie sie aus der Literatur bekannt sind, aber auch im Laufe der Diskussion in der Arbeitsgruppe vorgetragen wurden, ebenso ernst genommen wie die Faktoren, die auch bemühten Ärzten die Kommunikation mit Patienten erschweren (z. B. Zeitdruck, Ausbildungsmängel und Honoraranreize). 
Am Nachmittag berichtete Rita Januschewski, Koordinatorin der Gesundheitsselbsthilfe im Paritätischen NRW, über ein Projekt aus Nordrhein-Westfalen, das sich mit dem Arzt-Patient-Verhältnis am Beispiel der sog. „Compliance“-Problematik beschäftigte. Gemeinsame Konzeption und Durchführung war das Endprodukt einer langjährigen Zusammenarbeit von Selbsthelfern und der KV Nordrhein mit ihrer KOSA

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Sprechende Medizin
Dr. Constanze Hausteiner-Wiehle (BGU Murnau und Psychosomatische Klinik der TU München) | 2017

Zur Treue gehören immer zwei!
Gemeinschaftliche Therapieverantwortung im Arzt-Patient-Verhältnis
Rita Januschewski (Gesundheitsselbsthilfe NRW im Paritätischen, Witten) | 2017

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Jahrestagung 2017: Presseinformation
Von Mensch zu Mensch
Selbsthilfe im Gesundheitswesen – menschlich, solidarisch, empathisch

Jahrestagung 2017: Presseeinladung
Pressegespräch in der Tagungsstätte am 21. Juni 2017